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Am 17. und 18.05 2008 fuhr ich mit meinen Duisburger Mopedfreunden zu einem Zeltwochenende nach Isselburg am Niederrhein. Ein Probewochenende für die große "Deutschlandtour Teil II war angesagt. Hier sollten Mensch und Maschine unter Belastung gesetzt werden Was es für eine Belastung werden sollte konnten wir alle nicht ahnen. Es sei vorweg gesagt, Mensch und Maschine haben glänzend bestanden.

Am Samstagmorgen trafen wir uns alle bei Roberto im Garten,. Von Hier aus sollte gestartet werden. Das Wetter sah hoffnungsvoll aus.

Hoffnungsvoll bis zum anderen Rheinufer. Ab dort war ständiger Regen angesagt. Bei einem Zwischenstop wärmten wir uns bei "heißem Kakao" erst einmal ein wenig auf. Ob Regenkleidung oder nicht, es half alles nichts, nach und nach sickerte allen das Wasser zum Kragen herein und aus den Schuhen wieder hinaus.
Die wetterfesten: Ute, Friedel, Jürgen, David, Dirk, Michael, Roberto, Benny und Dietmar

So erreichten wir durchweicht und frierend den Zeltplatz. Einzig die Maschinen zeigten keine Ermüdungserscheinungen. Die Menschen waren doch recht mitgenommen. Welch ein Glück, dass unser Freund Friedel und Frau Ute, das Servicefahrzeug stellten. Die beiden waren mit ihrem Wohnwagen schon einen Tag vorher angekommen So wurden wir denn mit heißer Erbsensuppe empfangen. Diese wärmte uns inzwischen in trockenen Klamotten umgezogenen, so richtig auf. Damit die geschundene Seele auch etwas zur Aufheiterung bekommen sollte, hatte Friedel sein Keyboard mitgebracht und spielte uns so manch flotte Weise.
Dann ging es an Zelte aufbauen. Da auf dem Zeltplatz auch ein Pfadfinderheim war, schlug ich mir den Gedanken im freien zu übernachten gleich aus dem Kopf. Zudem in der Behausung noch ein kräftiges Feuer im Kamin prasselte. Aber alle anderen, so wie auch hier unser Postbote Dirk. stellten mehr recht als schlecht ihr Zelt auf. Als Warmduscher, war ich wohl der einzige der im warmen Heim übernachten wollte...so dachte ich. Mit Musikuntermahlung ging dann das Zeltaufbauen doch schnell.
Wenn auch nicht ganz perfekt. Roberte maß seine Kräfte an einer Zeltstange. Die Zeltstange verlor den Kampf und brach entzwei. Unser Kreidler Jürgen nahm dann die Aufbaukontrolle ab und zollte jedem sein Lob für das gelungene Zeltlager. Selbst Benny unser Jüngster hatte eine wohnliche Villa errichtet.

 

Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und wir fuhren mit unseren Mopeds zur Proviantbeschaffung nach Isselburg zum Aldi Hier musste eine gequälte Seele wieder auf Vordermann gebracht werden und so ließen wir unseren geschätzten "Mopedbürgermeister" David erst einmal hochleben. Muss doch die Organisation auch einmal anerkannt werden. Das Lob kommt ja immer ein wenig zu kurz.  Also David hier und jetzt sei auch noch einmal gesagt. rundherum Spitze !!!

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Bevor wir zum gemütlichen Teil übergingen, wurden erst die Maschinen gepflegt. Danach wurde es wieder feucht...aber dieses mal von innen.

 

Der nächste Morgen...es sei hier noch kurz erwähnt, dass bis auf David, alle im warmen Haus übernachteten.

 

Also der nächste Morgen empfing uns mit Sonnenschein. "Konnte es nicht auf der Hinfahrt auch so sein??" Gemütlich wurde ein kleines Frühstück eingenommen, bevor es ans einpacken ging. Friedel und Ute sei hier für ihre Fürsorge auch noch einmal recht herzlich gedankt.

 

Die Maschinen wurden bepackt und startklar gemacht.
Endlich trockenes Wetter, so macht Mopedfahren doch bedeutend mehr Spaß. Das nutzten wir dann auch ergiebig aus und Dietmar unser Kolonnenführer zeigte uns die schönsten Landschaften des Niederrheins.

 

An der alten Rheinbrücke in Wesel machten wir Halt. Hier hatte Jürgen einiges von der Zerstörung im zweiten Weltkrieg zu erzählen.
Hier wurde erst einmal das Gelände erkundet.   Die alte Brücke
Unsere Maschinen, voll bepackt, hielten sie durch und bis auf zwei kleinen Eingriffen brachten sie und sicher durch Regenguss und Sonnenschein. Der gefährliche Abstieg von der Brückenkrone hinab zu unseren Mopeds An der Rheinfähre in Orsoy machten wir einen Proviantstop. Die Sonne wärmte uns kräftig auf. 
Zum guten Schluss, setzten wir dann mit der Fähre über den Rhein und von dort aus ging es dann recht fix und wir waren wieder in Duisburg.
Alles in allem, kann ich nur sagen, es war ein rundherum gelungenes Wochenende. Trotz des Regens auf der Hinfahrt, hat es Riesenspaß gemacht und ich freue mich schon auf unsere gemeinsame Deutschlandtour.

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